Partnerschaftlich agieren

Bayerische Landesbodenkreditanstalt

Aus Tradition dem Gemeinwohl verpflichtet

Zwei Zimmer, Küche, Bad – fertig? Nein, so einfach ist das nicht mehr. Unsere Gesellschaft verändert sich rasend schnell und somit auch die Bedürfnisse der Menschen. Dadurch kommen auch auf die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG), in Augsburg mit rund 10.000 Wohnungen Marktführerin bei den Wohnimmobilien und Kundin der BayernLabo, ganz neue, vielschichtige Herausforderungen zu.

Ein Haus lässt sich kaufen, aber nicht ein Zuhause. Dieses Bonmot ist aktueller denn je und gilt auch für Mietwohnungen. „Dem Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden kommt eine völlig neue Bedeutung zu. Früher zählte bloß das Dach über dem Kopf. Heute hat eine Wohnung den beinahe sakralen Status des uneingeschränkten Lebensmittelpunkts. Diesem immensen Stellenwert tragen wir als WBG täglich aufs Neue Rechnung“, sagt Edgar Mathe, Geschäftsführer der WBG.

Das magische Viereck

Schöner Wohnen: Im Augsburger Stadtteil Herrenbach modernisierte die WBG 400 Wohnungen. Insgesamt hat die BayernLabo der WBG im Jahr 2011 rund 22 Millionen Euro aus dem Bayerischen Modernisierungsprogramm zugesagt.

Dabei, so Edgar Mathe, gehe es darum, einem demographischem Viereck gerecht zu werden: „Ziel ist, als sozialer Kaufmann wirtschaftlich, altersbezogen, bildungsbezogen und ethnisch erfolgreich zu handeln.“ Eigentlich ist das ja ein Sechseck, bei dem sich die Komponenten „erfolgreich“ und „sozial“ aus dem Gesellschaftsvertrag der WBG erklären. Darin werden Ausschüttungs- und Wertsteigerungsorientierung sowie die Übernahme von sozialer Verantwortung explizit als Maßstab des Unternehmenserfolgs benannt.

Bleiben die übrigen vier Ecken. Edgar Mathe: „Wirtschaftlich heißt, dass der Wohnraum bezahlbar bleiben muss. Altersbezogen bezieht sich auf den demographischen Wandel – eine immer ältere Mieterschaft macht barrierefreies Wohnen nötig. Zur Bildung: Die ,Generation iPhone’ hat eine ganz eigene Mediennutzung, dem muss sich die WBG in ihrem Kommunikationsverhalten sprachlich und technologisch anpassen. Und schließlich das Ethnische: Bei unverändertem Zuzug von Migranten wollen wir eine Ghettoisierung verhindern und ein gedeihliches Miteinander aller Nationalitäten fördern.“

Wohnwert steigern, in Gemeinbedarf investieren

Bei dem Ziel der WBG, möglichst vielen Augsburgern soziales, qualitatives und energetisch hochwertiges Wohnen zu ermöglichen sowie die Stadtentwicklung durch Kommunalinvestitionen voranzutreiben, ist die Bayerische Landesbodenkreditanstalt (BayernLabo) seit Jahrzehnten Partner. Die BayernLabo bearbeitet auf Bankenseite die Förderprogramme, prüft die Bonität (Rating) des Kunden, die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens und die Sicherheitengestaltung für die beantragten Fördermittel und erteilt nach positivem Ergebnis entsprechende Zusagen über zinsverbilligte Darlehen oder Zuschüsse bzw. belegungs- und objektabhängige Darlehen. Im Falle der WBG hat die BayernLabo 2011 Mittel in Höhe von 22.160.000,00 Euro aus dem Bayerischen Modernisierungsprogramm zugesagt. Damit sind – zu Nominalzinssätzen zwischen 0,15 und 3,0 Prozent für den ersten 10-jährigen Zinsbindungsabschnitt für die Kapitalmarktdarlehen mit Laufzeiten von ca. 30 Jahren – neun Maßnahmen gefördert worden.

Dabei stehen Zahlen für Edgar Mathe nicht unbedingt an erster Stelle. Für ihn zählen bei der Bewertung der Geschäftsbeziehung zuvorderst andere Werte. „Die BayernLabo steht für Verlässlichkeit, Persönlichkeit und nachhaltiges Denken. Und erst dann kommen die zumeist attraktiven Darlehenskonditionen“, beschreibt Edgar Mathe die Grundpfeiler des vertrauensvollen Verhältnisses. Das nächste magische Viereck…

Die BayernLabo konnte im Jahr 2011 rund 4.000 Eigentumswohnungen und Eigenheime mit Unterstützung der staatlichen Bewilligungsstellen fördern. Darüber hinaus wurden über das Bayerische Wohnungsbauprogramm Bauvorhaben von rund 1.100 Mietwohnungen durch eine einkommensorientierte Förderung unterstützt und ca. 2.500 Mietwohnungen über das Bayerische Modernisierungsprogramm energetisch saniert oder seniorengerecht umgebaut.

Das Volumen in der Wohnraumförderung betrug insgesamt 575 Mio. Euro. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Treuhandgeschäft (inkl. Wohnungsfürsorgedarlehen und Studentenwohnraumförderung von 19,2 Mio. Euro) von 200 Mio. Euro sowie dem Eigengeschäft – dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm von 185,6 Mio. Euro sowie dem Bayerischen Modernisierungsprogramm von 120,6 Mio. Euro, der Förderung zur Modernisierung von Altenpflegeeinrichtungen und des Ersatzneubaus von stationären Altenpflegeeinrichtungen (10,3 Mio. Euro) und dem Geschäft im eigenen Obligo (58,1 Mio. Euro).

Neben der Wohnraumförderung ist das Staats- und Kommunalkreditgeschäft zweites wesentliches Standbein der BayernLabo. Im Jahr 2011 wurden im Staatskreditgeschäft 750 Mio. Euro, im Kommunalkreditgeschäft 900 Mio. Euro und bei den kommunalen Förderkrediten (Investkredit Kommunal Bayern und Energiekredit Kommunal Bayern) rd. 146 Mio. Euro neu zugesagt.

www.bayernlabo.de

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