Sauberer Solarstrom ist längst nicht mehr
nur ein Bekenntnis zum nachhaltigen
Wirtschaften und aktiven Umweltschutz,
sondern auch eine lohnende Kapitalanlage.
Dieses Solarkraftwerk in Lüptitz wurde im
Vorfeld von der Solarpraxis AG auf seine
Wirtschaftlichkeit geprüft und ging im
September 2011 ans Netz.
Partnerschaftlich agieren

Die weiteren Aussichten: heiter

Mit dem Photovoltaik-Wissensdienstleister Solarpraxis AG pflegt die DKB ein Geschäftsverhältnis, das vertrauensvoller und ergiebiger kaum sein könnte – für beide Seiten. Die Historie und Dimension der Zusammenarbeit dokumentiert gleichzeitig die enorme Expertise der DKB im Bereich der Projektfinanzierung von Erneuerbaren Energien.

„In China muss man jeden Tag mit Überraschungen rechnen.“ Da hat Karl-Heinz Remmers, Gründer und Vorstand des Photovoltaik-Spezialisten Solarpraxis AG, vermutlich recht. Doch 2011 dürfte die Überraschung eher bei den Chinesen gelegen haben – als die Solarpraxis AG das Fachmagazin „PV Magazine“ erstmals in China (und in chinesischer Sprache) publizierte. Ein Wagnis, ja. Aber auch ein klares Statement. „Wir sehen China als den großen Markt für Photovoltaik-Installationen. Dabei ist das Projekt China nicht anders gestaltet als etwa unsere Schritte in die Märkte Italien oder Spanien – mit klarer Zielstellung und Meilensteinen für etwaige Stopps“, sagt Karl-Heinz Remmers.

Karl-Heinz Remmers, Gründer und Vorstand des Photovoltaik-Spezialisten Solarpraxis AG

Ein ungewöhnlicher Weg. Aber die Solarpraxis AG – 1998 als GbR gegründet, zwei Jahre später in eine AG umgewandelt und seit 2006 börsennotiert – stünde ohne ungewöhnliche Wege nicht da, wo sie heute ist: ganz weit oben. Einen „Platz an der Sonne“ sichert dem DKB-Kunden die stabile Standbein-Trias aus Engineering, Konferenzen und Verlagswesen – letzteres mit dem „PV Magazine“, der Fachzeitschrift „photovoltaik“ sowie Branchenreports zu Themenfeldern der Erneuerbaren Energien. Kompetenzkern des Berliner Unternehmens sind die Engineering-Dienstleistungen. Die Ingenieure der Solarpraxis AG erstellen Planungen, Gutachten, technische Dokumentationen und betreuen Fachhotlines sowie Online-Services für öffentliche und private Kunden. Die Konferenzabteilung schließlich richtet renommierte Branchentreffs im In- und Ausland aus, unter anderem seit 1999 das Forum Solarpraxis.

Günstig und flexibel statt teuer und unflexibel

Gewiss: Nun herrscht in der Photovoltaik-Branche momentan alles andere als eitel Sonnenschein. Der Markt ist überhitzt, ein starker Preiskampf führt zu einem Verdrängungswettbewerb, die Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz sinkt rapide. Gleichwohl konnte die Solarpraxis AG auch in 2011 ihren Umsatz steigern, insbesondere dank eines verstärkten Auslandsgeschäfts. Auch wenn Karl-Heinz Remmers ein „wesentlich anspruchsvolleres Jahr 2012“ erwartet, sind die Aussichten gut: „In Deutschland wie auch international steht durch sinkende PV-Preise eine Realitätsveränderung kurz bevor: vom Attribut ,teuer’ zu ,günstig’, von ,unflexibel’ zu ,flexibel’“, glaubt Remmers. Der Preisverfall mache in nicht all zu ferner Zukunft eine Förderung überflüssig. Dann habe er nach 20 Jahren in der Branche sein Ziel erreicht: den „freitragenden Verkauf von Energie“.

Seit zehn Jahren weiß die Solarpraxis AG die DKB als Hausbank an ihrer Seite. „In dieser Zeit ist ein großes und tiefes Vertrauensverhältnis entstanden“, sagt Jens Richter, Teamleiter Umwelttechnik der DKB. Das Besondere an der Geschäftsbeziehung ist ihr Win-Win-Charakter. „Während die Solarpraxis AG von der DKB als Gutachter- und Ingenieurbüro empfohlen wird, verweist die Solarpraxis AG bei Fragen der Projektfinanzierung aus Überzeugung auf die DKB“, so Richter. Noch ein Beispiel für die Intensität der Beziehung: Die DKB versteht sich immer auch als Impulsgeber für neue Geschäftsfelder der Solarpraxis AG; das Unternehmen wiederum beriet die DKB einst beim Einstieg ins Photovoltaik-Geschäft. Eine engere Beziehung ist kaum denkbar.

DKB-Erfolgsfaktoren: dezentraler, intensiver, schneller

Heute sucht die Expertise der DKB bei Projektfinanzierungen für mittlere und große Photovoltaikanlagen in der bundesweiten Bankenlandschaft ihresgleichen. Dabei ist die Kompetenz nicht nur in der Zentrale, sondern auch in den Niederlassungen gebündelt. Jens Richter: „Das ermöglicht eine intensive Projektprüfung. Gleichzeitig laufen die Prozesse enorm zügig ab. Faktoren, die in einem Markt, wo nur jene überleben, die niedrige Preise und maximale Qualität vereinen, entscheidend sind.“

Karl-Heinz Remmers formuliert seine Ansprüche an eine Bank deutlich: „Eine Bank muss offen und verlässlich sein. Offen heißt für mich, dass der Vertrieb nicht ins Messer rennt und dem Kunden etwas verspricht, was die Marktfolge dann einkassiert. Verlässlich bedeutet, zum Beispiel die KK-Linien nicht einfach zu kürzen, wenn es mal schlecht läuft – und vor allem dann Branchenprobleme auf erfolgreiche Unternehmer zu übertragen.“ Da muss sich die Solarpraxis AG bei der DKB keine Sorgen machen.

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