Verantwortlich handeln

Wofür wir stehen. Wofür wir einstehen.

Vom Fairplay über Teamgeist bis hin zur Performance: der Anspruch der BayernLB ist Champions League. Wie auf dem Fußballfeld sind die Spielregeln eindeutig. In der BayernLB sind sie seit dem 1. Mai 2011 im „Verhaltenskodex“ manifestiert. Dieser „Code of Conduct“ benennt und definiert umfassend und klar rechtmäßiges, ethisches und verantwortungsvolles Handeln – für die Bank mit ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung sowie für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer die Regeln respektiert und (vor-)lebt, passt in das BayernLB-Team. Wer nicht, ist fehl am Platz. So klar, so gut.

Die Kernbotschaft des „Code of Conduct“ ist unverkennbar. Das macht schon die Titelseite deutlich. Lediglich fünf Worte sind es, die auf die Integrität des Unternehmens BayernLB und seiner gesamten Mannschaft abzielen: „Verhaltenskodex. Unsere Werte. Unsere Prinzipien“.

Für einen Verhaltenskodex dieser Art war es für Marcus Kramer, das zuständige Mitglied des Vorstandes der BayernLB, genau an der richtigen Zeit: „In der ganzen BayernLB findet ein Kulturwandel statt. Dazu gehört auch, dem Thema Compliance mehr Gewicht zu geben.“ Diesen Kulturwandel dokumentiert der Verhaltenskodex mit seinen 17 Kapiteln. Man könnte auch sagen: die 17 Gebote der BayernLB. „Dadurch tragen wir nicht nur zu einem fairen Miteinander bei, sondern sichern zudem unser wichtigstes Unternehmensziel – den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg im Einklang mit unserer gesellschaftlichen Verantwortung“, sagt Marcus Kramer. Ein klares Signal an die Kunden und Geschäftspartner der Bank, die Anteilseigner, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und nicht zuletzt auch an die Öffentlichkeit.

Werte und Prinzipien

Was ist denn nun in den „17 Geboten“ genau geregelt? Allgemein gesagt: Sie formulieren sichtbar Werte und Prinzipien, die von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbindlich zu befolgen sind. Konkret sind das etwa Werte wie die Einhaltung geltenden Rechts, der Schutz von Unternehmenswerten und geistigem Eigentum oder der vertrauliche Umgang mit Daten und Informationen. Daneben finden sich Prinzipien wie die Selbstverpflichtung zu Transparenz, Professionalität, Seriosität und einer offenen und klaren Kommunikation. Auch wird einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft Rechnung getragen, indem ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt werden und ein klares Bekenntnis zur ethischen Verantwortung bei Bankgeschäften vorliegt. Darüber hinaus wird sowohl der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Diskriminierung als auch die (Eigen-) Verantwortung eines jeden für ein faires Miteinander herausgestellt. Auch der professionelle Umgang mit schwierigen Themen wie potenziellen Interessenkonflikten und Compliance-Verstößen findet Beachtung.

„Mit dem Code of Conduct setzen wir ein klares Signal gegen unethisches Verhalten und strafbare Handlungen“, benennt Marcus Kramer eine der Hauptstoßrichtungen des Verhaltenskodex. „Wir gehen präventiv gegen Risiken vor und erhöhen durch eine konsequente Umsetzung des Kodex unsere Glaubwürdigkeit.“

Ideenlieferanten, die den Unterschied machen

Der thematisch so breit gefächerte „Code of Conduct“ ist ein Gemeinschaftswerk der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BayernLB. Im Zeitraffer: Der Bereich Group Compliance hat im Herbst 2010 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zu dem Thema einberufen. Bei Franz Dohnal, dem Chief Compliance Officer der BayernLB, liefen die Fäden zusammen. Die von dieser Gruppe entwickelte erste Arbeitsversion wurde von über 200 repräsentativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Altersgruppen, Hierarchiestufen und Unternehmensbereichen fortentwickelt – bis zum vorliegenden „Code of Conduct“. „Der partizipative Ansatz war uns enorm wichtig. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht nur wertvolle Ideenlieferanten, sondern eben auch diejenigen, deren Verhalten künftig den Unterschied machen soll“, betont Franz Dohnal. Und mit ein bisschen Stolz ergänzt er: „Nicht zuletzt die Tatsache, dass der Verhaltenskodex auch in den Niederlassungen gilt, als Muster für die Tochterunternehmen dient und auch von den Mitgliedern des Vorstandes und Verwaltungsrates selbstverpflichtend getragen wird, zeigt die beachtliche Anwendungsbreite und Akzeptanz. So gesehen greift der ,Code of Conduct’ das vorhandene Werteverständnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus auf und spiegelt dieses wider.“

Dauerhafter Begleiter im Alltag

Franz Dohnal und sein Team sind es auch, die mittels verschiedener Maßnahmen dafür sorgen, dass der „Code of Conduct“ kein einmaliger Impuls bleibt, sondern im Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft Begleitung und Orientierung bietet. Der Anfang hierfür ist gemacht – und eine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus. Franz Dohnal: „Der Verhaltenskodex wird weniger als eine weitere Vorschrift unter vielen wahrgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter empfinden ihn vielmehr als etwas Besonderes, als richtiges und wichtiges Signal für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zukunft.“

Das unterstreicht Marcus Kramer, Mitglied des Vorstandes der BayernLB: „Der Kodex soll nicht nur Papier sein, sondern mit Leben gefüllt werden.“ Um im Sprachbild zu bleiben: Heute ist der Kulturwandel der BayernLB lebendiger denn je. Auch dank des „Code of Conducts“.

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